Technik

Um Luftaufnahmen erstellen zu können, benötigt man gar nicht so viel. Man braucht einen Copter, eine Fernsteuerung und optional einen Monitor oder Videokoffer. Und natürlich eine Kamera am Copter. Längere Modellflugerfahrung sollte man auch besitzen, um im Notfall einen kühlen Kopf bewahren zu können. Eine ZUSATZ Haftpflichtversicherung zu haben ist auch von Vorteil. Bei GEWERBLICHEN Aufnahmen sind Versicherung und auch eine Aufstiegsgenehmigung Pflicht. Wir haben jeweils eine vom Land Niedersachsen und vom Land NRW.

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Bei sky-pictures-noh kommt der Flyduino X8 Flat Octocopter zum Einsatz. Warum ein Octocopter? Bei Ausfall von bis 2 Motoren ist der Copter immer noch beherrschbar und lässt sich sicher landen. Augestattet ist der Copter mit DJI NAZA V2 FlightController + GPS Update. iOSD  und Datalink für die wichtigsten Werte wie Akkuspannung, Höhe, Distanz zum Startpunkt, Flugrichtung, Satelliten Anzahl usw, die der Pilot dann auf seinem Monitor an der Fernsteuerung sehen kann.

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Der Copter lässt sich zusätzlich noch via iPad steuern, um eine festgelegte Route mittels Wegpunkte (nur im Sichtbereich) abfliegen zu können. Zudem lassen sich sämtliche Werte am Copter mittels Smartphone in nur wenigen Augenblicken ändern.

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Des weiteren sind an dem Copter noch ein Brushless Gimbal (Kamerahalterungen) und als Kamera die Sony NEX 5 ( Nex 7 in Planung) verbaut.

Foto Flug Sony NEX 5 (2 achs Brushless Gimbal)

– 14,2 Mio. Pixel Exmor™ APS HD CMOS, HD 1080i Film, 7,5-cm-LCD, und dem

Sigma 19mm 2,8 EX Objektiv.
Betrieben wird der Copter mit LiPo Akkus 4S 5000 – 5800 mAh

Ein Absturz des Copters wegen leerem Akku ist dank des NAZA Flight Controllers ausgeschlossen – der Copter geht bei sinkender Akkuspannung in die Landung über. Damit wären wir auch schon beim Not Programm des Controllers.  Bei Verlust des Fernsteuerungssignals stürzt der Copter nicht ab – er steigt / sinkt auf eine Höhe von 20 Meter und fliegt auf direktem Wege zum Startplatz zurück, schwebt kurz über dem Startpunkt und beginnt dann automatisch langsam zu landen. Das ganze ist auch manuell schaltbar, sollte die Kontrolle über den Copter verloren gehen.

 

Und da immer gefragt wird, was das ganze kostet , wir bewegen uns hier in einem Kostenrahmen mit allem drum und dran ( eine Menge Akkus, Lader usw) von 3500 – 4000 €

 

Vorteile eines Multikopters

  • deutliche Ersparnis der Gesamtkosten gegenüber z.B. Gerüsterstellung, Hubwagen, Flugzeugen oder Hubschraubern
  • fast jede Bildperspektive ist sehr schnell anfliegbar und sofort per Monitor sichtbar
  • sehr nah am Objekt, dadurch können detailreiche Luftbildaufnahmen erstellt werden
  • sehr schnell einsatzbereit und durch ein Akkuschnellwechselsystem lange Betriebszeiten
  • durch Verwendung von GPS und Höhenregler kann eine feste Position gehalten werden
  • geräuscharm, daher auch in Naturschutzgebieten einsetzbar
  • keine Emission durch Verwendung von Elektromotoren
  • Auswertbarkeit der Bilder direkt nach der Landung
  • Abfliegen von Wegpunkten (Sichtbereich)

 

 

Häufige Fragen

 

Wie lange kann der Copter fliegen?

 

Die Flugzeit ist abhängig von der getragenen Last. Sie beträgt zwischen 7 – 13 min.

Durch das Akkuschnellwechselsystem der Copter kann nach dem Wechsel des Akkus sofort wieder gestartet werden. Somit sind auch lange Einsatzzeiten möglich.

 

 

Wird auch bei schlechtem Wetter geflogen?

 

Um qualitativ hochwertige Bilder zu erhalten, sollte die Windstärke nur max. Bft 4-5 (ca.30 km/h) betragen.

Für die meisten Luftbildaufnahmen sollte auch Sonnenlicht vorhanden sein, dadurch wird die Bildausleuchtung und Farbwiedergabe deutlich verbessert.  Bei Regen, Schneefall oder Nebel kann nicht geflogen werden.

Genehmigungspflicht für Luftbildaufnahmen

In Deutschland galt bis 1990 eine Genehmigungspflicht für Luftbildaufnahmen. Nach Artikel 37 des 3. Rechtsbereinigungsgesetzes ist diese Genehmigungspflicht für Luftbildaufnahmen entfallen. Allerdings dürfen nach § 109 g Abs. 2 des Strafgesetzbuches auch aus Luftfahrzeugen sicherheitsgefährdete Anlagen nicht fotografiert werden.Nach deutschem Recht ist es außerdem nicht zulässig, mittels Aufnahmen aus Flugzeugen oder Helikoptern, in die geschützte Privatsphäre einer (prominenten) Person einzudringen. (BGH, Urteil vom 9. Dezember 2003, AZ: VI ZR 373/02, – Luftbildaufnahmen vom Ferienhaus)

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